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News

Geschichte erlebbar machen

Das Erlebnisbergwerk Sondershausen hat die Attraktivität und den Informationsgehalt des Ausstellungsbereiches unter Tage erweitert

  • die Kegelbahn ist seit dem 13.08.2004 eröffnet
  • die geologische Ausstellung über die Bildung der Salzlagerstätte und deren Erkundung informiert bald mit Zeugen der dafür verwendeten Technik
  • die 100-jährige Dampffördermaschine hat sich wieder, wenn auch ohne Dampf, in Bewegung gesetzt und verdeutlicht so die Arbeitsweis

Besuchen Sie die Metallfigurenausstellung



im Erlebnisbergwerk Glückauf Sondershausen



Fremdarbeiter bei der Herstellung von Munition im Fertigungsgebiet der Muna Wolkramshausen 1942 ( Quelle: Kalimuseum Volpriehausen)
Außer diesen Neuerungen widmen sich die Mitarbeiter einer weiteren aber äußerst schwierigen Aufgabe, bei der über und vor allem unter Tage ein weiterer Ausstellungsbereich geschaffen werden soll. Dabei steht allerdings einmal nicht das "Erlebnis" für die Besucher im Vordergrund, sondern eine Thematik, die nicht nur Montanhistoriker interessieren wird - hat sie doch zu sehr in den Lebensbereich der Menschen unserer Region und darüber hinaus eingegriffen. Es geht um die Einrichtung von Heeresmunitionsanstalten (HMA) in unterirdischen Anlagen in der Zeit von 1934-1945.
Auch in unserer unmittelbarsten Nähe haben Sie existiert: in Sondershausen, Wolkramshausen, Obergebra, Kleinbodungen, Bernterode u.a. Publizistisch und Wissenschaftlich wurde dieser Teil deutscher Geschichte bereits gut aufgearbeitet. Vor allem die aktuellsten Veröffentlichungen von Frank Baranowski, denen umfangreiche Archiv- und Quellenstudien voraus gingen, befassen sich mit den HMA und der Rüstungsproduktion im Norden Thüringens und dem Südharzgebiet.

Durchschlagstrecke zwischen den Gruben Ludwigshall und Immenrode 1942 (Quelle: Kalimuseum Volpriehausen)

Helfen Sie mit
Der Aufbau einer Ausstellung im Bergwerk Sondershausen soll nun ein weiterer Schritt sein, dieses brisante Thema optisch "erlebbar" umzusetzen. Solch eine Exposition lebt aber vor allem von Ausstellungsgegenständen aus dieser Zeit. Im Interesse einer möglichst umfangreichen Darstellung der Produktion von Munition, aber auch der Aufbereitung der Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der Zwangsarbeiter und regional Zwangsverpflichteten in den über- und untertägigen Fertigungsgebieten, bitten die Initiatoren des Vorhabens sehr herzlich um Unterstützung. Dabei sind Berichte von Erlebten genauso interessant wie eventuell. noch vorhandene Gegenstände (Munitionskisten, genähte Pulversäckchen, Zeitungsmeldungen, Fotos, usw.). Jedes noch so kleine Stück könnte in der Ausstellung sehr wichtig und damit "groß" sein. Wer dieses Vorhaben in irgendeiner Form unterstützen kann und möchte, sollte Kontakt unter

Erlebnisbergwerk "Glückauf"
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aktualisiert 14.05.2008